Mittwoch, 14. Oktober 2009

Vita




K U N S T   t r a i n i n g  |  c o a c h i n g  |  t h e r a p i e   S P I E L



GG im Profil  |  Vita 


LEBEN IST COLLAGE 

Seit ich denken kann, interessiere ich mich dafür, was
KUNST und SPIEL und die dazugehörige Philosophie mit
dem Menschen macht, wie sie ihn transformiert und welche
Wirkung die Atmosphären entfalten, in die sie uns entführen
kann. Als überzeugte Eklektizistin arbeite ich tiefenpsychologisch
fundiert, ebenso integrativ, phänomenologisch
und humanistisch-systemisch. Die Ressourcen und Stärken
meiner KlientInnen und
PatientInnen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.





Als Bildende und Klang-Künstlerin interessiert mich Das
Atmosphärische | Das Dazwischen, das uns immer in unzähligen Variationen spürbar umgibt. Meine Intention ist es, das zu begreifen, bewusst zu machen und auch im eigenen Sinne zu beeinflussen. Ich arbeite medienbezogen vorrangig mit Stimme (Rezitation/Gesang) und Klanginstallation, Performance-Art und Collage
.



Lausche! Gedichte von Hans Arp 
Rezitation/ Gesang: GG - Musik: Leo Auri
http://www.jgkp.com/leo/gunnileoradio/arp/


Mehr Infos zu meiner Auffassung von KUNST unter:  
Die Welt der lumi divinior  |   www.divinior.blogspot.com/

Gunilla Göttlicher GG | pic by Nora Bibel | thanks!

 Mein Profil

*   seit 2010           Kunsttherapeutin in Kliniken | Palliativstation

*  seit 2012            Zurzeit in Selbsterfahrung in der kreativ-therapeutischen Praxis und Methodik des 
                             Essentiellen Theaters nach Lothar Hahn mit essentiellen persönlichen Themen, speziell 
                             ausgerichtet auf die Erforschung der Verbindung von Bewegung, Tanz, Malen und 
                             Improvisation. 

* 2012/ 2013           Ausbildung (Stufe I & II.) Schamanisches Heilen (Ritualarbeit) bei Daniel Aigner,  
                             Schamanische Heilbegleitung.

•    seit 2008          Gründung: praxis für ästhetische erfahrung - LebensKunst jetzt!
•    seit 2008          Lehrtherapie bei Dr. med. et phil. A.Lévy
                            (IfP Potsdam)
•    2007 – 2010     Zertifizierte Kunsttherapeutin | Trainerin für
                            Kreativität und Kommunikation
•    2007                Seminarleiterin für Autogenes Training und
                            katathym-imaginative Verfahren
•    2005 – 2008     Projektleitung "Reclaim the Arts!- Jugendliche zeigen's Jugendlichen"
•    2004                Kunsthistorikerin | Magistra Artium
                            (M.A.; Kunstgeschichte/ Psychologie/ Erziehungswissenschaften)
•    2001                Gepr. Psychologische Beraterin
•    2001                Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
•    1994                Abitur in Bamberg

•                          Beteiligung an Ausstellungen, Konzerten und v.a. Klangperformances


Meine Arbeitsschwerpunkte

•    Kommunikation
•    Motivation
•    Kreativität | der Mensch als Homo Ludens (nach Schiller)
•    Wahrnehmungs- und Lerntypen
•    Präsentation – Moderation – Performance

+   Anti-BurnOut-Training
+   Visions-Findung
+   Ressourcen aktiv
+   Kunsttherapie und Palliative Care



  
Methodische Schwerpunkte

KUNST und SPIEL v.a. mittels Zufallstechniken,
Collage, »Bilderlesen-lernen«, Performance-Art,
Stimme/freie Improvisation und Rezitation, Poesie- und
Bibliotherapie, Kreatives Schreiben, Cinetherapie.




thanx for pics by Nora Bibel | Ralf | GG | scherenschnitt-meister/ domäne dahlem & web

Philosophie


K U N S T   t r a i n i n g   | c o a c h i n g  |  t h e r a p i e   S P I E L 


Kunsttherapie | KunstCoaching


Mein Anliegen in Worten

Türen öffnen und gemeinsam
die eigene Natur erforschen! 



Die Kreativwerkstatt ATELIER DES GLÜCKS 
der praxis für ästhetische erfahrung für Kinder, 
Jugendliche,Erwachsene und Senioren eröffnet
Möglichkeiten für die Entwicklung der 
unverwechselbaren Identität/ Individualität 
durch Erfahrung mit KUNST und SPIEL.

»Erkenne Dich Selbst« Orakel von Delphi

Die individuelle Identität erfahren und anerkennen.
Sich dem innersten und unvergleichbaren Selbst nähern –
es kennen - und lieben lernen. 

Das Selbst ist der eigentliche Kern des Ich 
(nach C.G. Jung: Persona), den es durch Licht 
und Schatten - in einem Individuationsprozess (nach Jung)
- zu ergründen gilt.

Muster der Kommunikation/ Wahrnehmung/ Denken
und innere Bilder aufspüren, begreifen und integrieren
durch eine ästhetische erfahrung mit KUNST, die in
aktiven Aufnahme- und Gestaltungsprozessen stattfindet.


+

Meine BuchTIPPs zu inspirierenden Themen | 
siehe Label  + BuchTIPP + 
 
Schatten | Verena Kast: Der Schatten in uns - Die subversive Lebenskraft
 
Inneres Kind | Erica J. Chopich: Die Aussöhnung mit dem Inneren Kind u.a.
http://gunillagoettlicher.blogspot.com/2010/03/inneres-kind-wahres-selbst.html

 

Für mehr Liebe am puren Sein! 




pics by GG

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Kunstanstalt Berlin: Kunst contra Krebs Zyklus 2













Ich widme mich
dem Feuer dieser Tage

Es gibt mir
seinen lauten Glanz

Rose Ausländer


Kunsttherapeutisch-künstlerischer Prozess im Vorfeld
oder: Was bisher geschah

August - September 2009

Begleitung und Dokumentation: GG


Zyklus 1

1. Inspiration/ Mutsammeln/ auf den Weg machen/ Konzipieren (u.a. im Atelier des Glücks)
2. Aktion/ Installation/ Dokumentation (Aufnahme/ Bild/ Film): künstlerisch/ performerische "Grabbesetzung" auf einem Friedhof
3. Bewusstmachung: Zahlreiche Besuche der besetzten Grabstätte mit Freunden und Bekannten
4. Aktion/ Dokumentation "Särgchenreise" 1: Die Reise eines Särgchens durch den Stadtraum
5. Bewusstmachung: Zahlreiche Besuche der besetzten Grabstätte mit Freunden und Bekannten
6. Aktion/ Dokumentation "Physalis": Die rituelle Pflanzung einer Physalispflanze auf der Grabstätte
7. Auswertung 1 & 2 (2 Termine) mit "Hausaufgaben"

+++

Zyklus 2
Ab Oktober 2009


1. (8.) "Dem Kind einen Namen geben"

Wie konkret können wir die Dinge, die uns angreifen, benennen?

z.B. Mein Schmerz/ Krankheit heißt ...














...die eigenen erschaffenen Bilder lesen lernen ... Assoziationen finden, versprachlichen und hinterfragen ...

Modi der Kommunikation: + erkunden + entdecken + erschließen + sich-auseinandersetzen + binden/ lösen + bewältigen +
Daseinsstrukturen: + Raum + Zeit + Leistung + Leib +
(Schemata nach D. Wyss, übertragen von A. Lévy)


Das Papierobjekt ist selbst ein Zeichen und Symbol.
Hier im Fokus:
Im Papierobjekt tauchen mehrere Bilder-Symbole, Zeichen und Textstellen auf.

Beispiele

Das Bild eines möglichen "Joker" & weitere Assoziationen


0 Der Narr

+ Neugier + Experimentierfreude + Suche nach Veränderung +

Vorurteilslosigkeit und staunende Offenheit versus Negative Auflösung von Strukturen und Zwängen, Zielverschwommenheit und Infantilität

Bewußtsein Auf der Ebene des Bewusstseins verkörpert der Narr das Staunen, mit dem nach Platon alle Erkenntnis beginnt. Der Narr steht am Beginn, am Nichts. Er steht am Anfang einer Reise, die ihn am Ende wieder zu sich selber führt, aber im Verlaufe der Reise muß er die Wirklichkeit erfahren und erwachsen werden, um am Ende des Weges wieder zu den Quellen seiner Kindheit zurückkehren zu können.

Weitere Assoziation zum Objekt

Der Phönix

(altgriechisch Φοίνιξ, phoínix, von altägyptisch benu: „Der Wiedergeborene/Der neugeborene Sohn“; lateinisch phoenix) ist ein mythischer Vogel, der verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen.

Diese Vorstellung findet sich heute noch in der Redewendung „Wie ein Phönix aus der Asche“ für etwas, das schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erscheint.


Idee des Ermittlers

Weiteres Bild des Komponisten Johann Johannson als Figur des "Ermittlers"

+ The Great God - Pan is Dead + Sun's Gone Dim +




http://www.johannjohannsson.com/

+++

"Handle with care"
Das Objekt wird "gebettet".















Als Übergangslösung (bei Bedarf immer wieder zu öffnen) "ruht" der Schmerz namens... im Särgchen.
Auf dem Särgchen ein weiteres Objekt, das für nun folgende Kunstzwecke genutzt wird.















Die Idee der Hausaufgaben
(ist immer freiwillig und sollte immer als Möglichkeit gesehen werden)

Motto "Handle with care"/ Handle behutsam - weil zerbrechlich

+ aus Notizen, die beim Betrachten entstanden sind, freie Poesie oder einen stimmingen Kurztext erstellen.
+ Der eigens gewählten Symbolik auf den Grund gehen - Symbol-Forschung (Entschlüsselung) betreiben
+ mit Collage und Thematik beschäftigen - an die Wand hängen - künstlerisch langsam weiterentwickeln


GG

Montag, 5. Oktober 2009

Kunstlauschen: Ein Tag Urlaub!





























+

...einen Tag Urlaub...wie soll das gehen?
Kann man sich an einem Tag Urlaub überhaupt erholen?
Wenn JA, wie geht das?

+

Unsere LebensKunst-Idee
Nutze Deine Zeit intensiv "Carpe diem"

+ geh' an einen inspirierenden Ort
z.B. einen Wald voller Geheimnisse

+ sei' Dir bei allem bewusst, was Du tust, so dass Du Dich hinterher noch gut erinnern kannst

+ nutze alle Deine Sinne (Augen - Ohren - Tastsinn - Gaumen etc.)

+ tue nicht viel - doch tue mit Muße

+ Öffne Dich für aufkommene Themen und ihre Philosophien, z.B. den Mond, die Sonne, den Geruch des Waldes, das Rauschen des Windes etc.

+ Denke nicht an Morgen oder an Gestern - sei' JETZT! da - dennoch erinnere Dich!

+ Erfreue Dein Selbst!

+ Freue' Dich am DaSein! Spüre! Spiele!

+ Schreibe' hinterher in poetischen Stichworten alles auf, was Dir an Bildern in den Sinn kommt...damit Du Inspirationen für Gedichte/ Geschichten etc. bekommst...

+

...wir von Kunstlauschen nutzten unsere Aufnahmegeräte, um alle wunderbaren Geräusche und Klänge einzufangen, die uns interessierten...
...Nachts bei Mondenschein begegnete uns eine kleine Blinzler-Fledermaus, sie hauchte wie ein Blatt um uns herum und verschwand in der Nacht...die Schilfrohre schwangen wild und die meterhohen Bäume rauschten wie das Meer... Friedhöfe wirken bei Mondenschein warm und wohlig ...Bei Sonnenschein...Bäume ächzen und stöhnen (v.a. wenn sie schon fast tot sind, und von einem anderen Baum noch gehalten werden), winden sich, bekriegen sich und tanzen umeinander her...

...wir hörten...knistern, klopfen, winden, zwitschern, piepsen, knarzen, stürmen, klingen, singen, tönen, hupen, krachen, vorbeirattern...

+

Auf in den Wald!

Wohl bekomms'!

Geheimnisvoll vom Kunstlauschen-Team

Mittwoch, 23. September 2009

Kunstlauschen: Entdecke den Clown in Dir...















Performance Gesang/ Spiel: Gunilla S.K. Göttlicher
Musik & Performance: Leonardo Auri

Hilde Domin - Nur eine Rose als Stütze

"Ich richte mir ein Zimmer ein in der Luft
unter den Akrobaten und Vögeln:
mein Bett auf dem Trapez des Gefühls
wie ein Nest im Wind
auf der äußersten Spitze des Zweigs.

Ich kaufe mir eine Decke aus der zartesten Wolle
der sanftgescheitelten Schafe die
im Mondlicht
wie schimmernde Wolken
über die feste Erde ziehen.

Ich schließe die Augen und hülle mich ein
in das Vlies der verläßlichen Tiere.
Ich will den Sand unter den kleinen Hufen spüren
und das Klicken des Riegels hören,
der die Stalltür am Abend schließt.

Aber ich liege in Vogelfedern, hoch ins Leere gewiegt.
Mir schwindelt. Ich schlafe nicht ein.
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze."

Hilde Domin (1909-2006)










+++ Von Fischen +++ by Gunilla Göttlicher

Fische schwimmen im Wasser hin und her wenn ein Angelhaken kommt denken sie ersteinmal über dessen tieferen Sinn nach Erinnerung an Finnland, 2009